Es ist das Herzstück einer jeden Fußballmannschaft und oft ist die Rede davon, dass Spiele durch sie entschieden werden. Auch im Halbfinale zwischen Deutschland und Gastgeber Frankreich wird nichts ohne sie gehen – die Rede ist von der zentralen Mittelfeldposition. Nachdem Sami Khedira definitiv ausfällt und Kapitän Bastian Schweinsteiger angeschlagen, jedoch fit die letzten Trainingseinheiten absolvierte, war immer wieder von den Alternativen Emre Can und Julian Weigl zu hören. Wir haben drei Gründe warum unser “German Warrior” den Vorzug erhalten sollte.

Can die perfekte Ergänzung zu Toni Kroos

Ohne Zweifel ist Toni Kroos der Dirigent im Spiel der deutschen Mannschaft. Mit Abstand hat er die meisten Pässe zu einem seiner Mitspieler gebracht. Khedira und auch Schweinsteiger sind, wie Can, Spieler die über ihren Kampf und die Physis kommen. Mit ihrer Präsenz ist das Trio der Zerstörer eines jenen gegnerischen Angriffes. Weigl hingegen ist ein ähnlicher Spielertyp wie Kroos. Der junge Dortmunder ist unglaublich stark am Ball und weiß seine Nebenmänner perfekt in Szene zu setzten. Allerdings wäre eine Doppel-Sechs mit Kroos und Weigl wenig sinnvoll gegen ein Mittelfeld um Superstar Paul Pogba.

https://twitter.com/Onefootball/status/750398614917246976

Wie fit ist Schweinsteiger wirklich?

Auf der gestrigen Pressekonferenz versicherte Bundestrainer Joachim Löw das Schweinsteiger definitiv von Beginn an spielen wird. Insbesondere seine Erfahrung und Führungsqualitäten als Kapitän will er im “Hexenkessel” nicht missen. Doch wie lange halten die Bänder des 31jährigen? Seit dem Viertelfinal-Sieg gegen Italien laborierte der Spieler von Manchester United an einer Außenbandzerrung im Knie. Can hingegen ist trotz 49 Saisonspielen, indem er zwei Tore markierte, top fit. Sollte also auch Schweinsteiger nach nur wenigen Minuten den Platz räumen müssen, so wäre der junge Mittelfeldantreiber von der Anfield Road bereit.

Can ist in exzellenter Form

Als typischer Box-to-Box-Player marschiert Can oft mit dem Ball am Fuß im Stile eines Sami Khediras durch das Mittelfeld. Trotz manchmal unüberlegten Entscheidungen ist er unter Jürgen Klopp zu einer festen Größe gereift. Von Löw wurde Can in den höchsten Tönen gelobt. Im Training gebe der 22 Jahre junge Spieler immer alles und wusste zu beeindrucken.

Insbesondere in den Europa League Spiel gegen Dortmund war Can einer der Sieggaranten. Egal wie der Trainerstab um Löw entscheidet, einen Sieg werden seine Jungs auf jeden Fall anstreben – mit oder ohne Emre Can.

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