Im März wurde Mamadou Sakho von der UEFA wegen eines positiven Dopingtests temporär gesperrt. Der definitive Entscheid wird morgen bekannt gegeben.

Nach dem 1-1 gegen Manchester United in der Europa League musste Mamadou Sakho zum Doping-Test antreten. Die Kontrolleure der UEFA stellten in seiner Probe einen verbotenen Fatburner fest und sperrten den 26-Jährigen daraufhin im April vorerst für 30 Tage.

Nach Ablauf dieser Sperre folgte dann die grosse Überraschung: die UEFA verlängerte die Sperre nicht und teilte mit, man sei sich nicht sicher, ob die festgestellte Substanz überhaupt in dieser Art auf der Doping-Liste stehe.

Morgen Donnerstag steht nun das finale Urteil des UEFA Board für Kontrolle, Ethik und Disziplin an. Sakho wird vor der Fällung des Urteils zusammen mit Verantwortlichen des FC Liverpool nochmals angehört und befragt.

Mamadou Sakho

Bei einem Schuldspruch könnte der französische Nationalspieler nach derzeitigen Informationen noch für maximal sechs Monate gesperrt werden. Eine zuerst befürchtete mehrjährige Sperre dürfte also nicht mehr möglich sein.

Der 26-Jährige wurde in Vereinbarung mit den Reds nach Bekanntgabe des Urteils vereinsintern gesperrt, bis die UEFA das definitive Urteil bekanntgibt. Sollte Sakho freigesprochen werden, könnte er am Freitag gegen die Tranmere Rovers bereits wieder im Aufgebot stehen und wäre auch zum Saisonstart der Premier League spielberechtigt.

Eine Verurteilung und eine Sperre hingegen hätten zur Folge, dass sich Jürgen Klopp auf dem Transfermarkt nach einem Ersatz für Sakho umsehen wird. Ob er seine Karriere an der Anfield Road in diesem Fall fortsetzen wird, ist offen.

Das finale Urteil, die Begründung der UEFA-Kommision sowie die daraus entstehenden Folgen für Sakho und den FC Liverpool lest ihr natürlich morgen bei This is Liverpool.

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