Mamadou Sakho reiste gestern frühzeitig aus dem Trainingscamp in Amerika ab. Berichten zufolge soll dies auf Wunsch von Trainer Jürgen Klopp geschehen sein und nicht weil der Innenverteidiger immer noch an einer Verletzung laboriert. 

Nachdem die UEFA die Sperre wegen eines positiven Dopingtests gegen den Franzosen aufgehoben hatte, berief Klopp Sakho wieder in den Kader für die Vorbereitung auf die neue Saison. Eine Achillessehnenverletzung setzte den bulligen Innenverteidiger allerdings vorerst außer Gefecht. Während seine Teamkollegen in der amerikanischen Sonne schwitzen, bestritt Sakho individuelles Aufbautraining.

Gestern flog Sakho dann allerdings überraschend mit Brad Smith ab – während andere angeschlagene Spieler wie Lucas Leiva oder Joe Gomez weiterhin mit dem restlichen Kader verweilen.

Laut James Pearce vom The Echo war es Klopps ausdrücklicher Wunsch, dass Sakho das Trainingslager verlässt, da sein Auftreten und Benehmen innerhalb der Mannschaft für den Deutschen nicht mehr tragbar seien.

Schon unter Ex-Trainer Brendan Rodgers fiel der Innenverteidiger negativ auf, indem er nach dem Merseyside-Derby das Stadion vorzeitig verließ, weil er nicht in der Startelf stand. Damals entschuldigte Sakho sich öffentlich und wurde von Rodgers begnadigt.

Jetzt könnte für den Mann mit der Nummer 3 allerdings alles anders laufen. Vor Wochen noch als Stammkraft eingestuft, soll Klopp nun über die Zukunft Sakhos entscheiden. Mit Joel Matip, Dejan Lovren und Ragnar Klavan stehen nur drei Innenverteidiger zur Verfügung. Nutznießer könnte somit Andre Wisdom sein, der eigentlich für ein weiteres Jahr verliehen werden sollte.

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