Beim 2-0 Sieg gegen Southampton zeigte Liverpool-Torhüter Loris Karius eine exzellente Leistung. Doch davon will sich der Deutsche nicht beeindrucken lassen. 

Bei seinem fünften Premier League-Einsatz in dieser Saison war Karius an einigen wichtigen Entscheidungen auf dem Feld beteiligt.

So sorgte er nach einer gegnerischen Ecke mit einem schnellen Auswurf für eine gefährliche Kontermöglichkeit. Am Ende brachte Roberto Firmino den Ball im Netz unter und sorgte so für die frühe Führung der Reds.

Danach stand der Keeper gleich mehrmals im Mittelpunkt. Erst musste der Schlussmann nach einem Abschluss von Pierre-Emil Hojberg eingreifen, kurz danach hinderte er Guido Carillo an einem Tor für die Saints.

Auch den Kopfball von James Ward-Prowse wehrte Karius stark ab. Am Ende reichten die starken Paraden, um seiner Mannschaft drei Punkte zu sichern.

“Das ist mein Job. Ich bin für die Mannschaft da, wenn sie mich braucht”, sagte Karius gegenüber LiverpoolFC.com nach der Partie.

“Im ersten Durchgang war ich deutlich mehr gefordert als in der zweiten Halbzeit. Aber genau das ist meine Aufgabe.”

“Es war ein sehr wichtiges Spiel. Wir haben die anderen Resultate gesehen und wussten, dass Tottenham gewonnen hat. Aber am Ende haben wir keine Tore bekommen und mehrere starke Treffer erzielt, das ist unsere Aufgabe. Die drei Punkte waren mehr als verdient.”

“Es ist gut, dass wir vor so einer wichtigen Partie wie am Mittwoch in der Liga gewinnen konnten. Wir werden sicher gestärkt in das Spiel gegen Porto gehen.”

Karius: “Wichtig, jede Woche zu spielen”

 

Karius meinte ausserdem, dass er sich über seine neue Rolle im Team freue. Es sei vor allem als Torhüter wichtig, jede Woche zu spielen.

“Es ist gut und ich fühle mich grossartig. Dass ich jede Woche spielen darf, ist sehr wichtig”, fügte er an.

“Ich bin noch immer sehr jung. In den vergangenen Jahren habe ich viel Erfahrung gesammelt, aber natürlich ist die Rolle als Stammtorhüter eine ganz andere als wenn man nur manchmal spielen darf.”

“Mein Selbstvertrauen wächst mit jeder Parade und jedem Spiel, ich gewöhne mich wieder an die viele Spielzeit. Das ist sehr gut.”

“Auf der anderen Seite arbeiten die Jungs hart, um Tore zu erzielen. Sie sind brillant, aber am Ende ist es immer noch eine Mannschaftsleistung.”

“Ich freue mich sehr, dass ich dem Team helfen kann.”

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