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Loris Karius ist Liverpools Nummer 1! Der Deutsche, der von Landsmann Jürgen Klopp endlich das Vertrauen geschenkt bekommt, erweist sich im Moment als echter und vor allem sicherer Rückhalt. Mit elf Startelfeinsätzen in den letzten 12 Spielen scheint Karius’ Zeit bei den Reds gekommen zu sein. Nichtsdestotrotz halten sich die Gerüchte hartnäckig, dass Liverpool großes Interesse an Roms Alisson, Stokes Jack Butland und Atleticos Jan Oblak hat.

Liverpool ist bereit großes Geld für neue Transfers in die Hand zu nehmen. Jedenfalls bestätigte Klopp dies erst kürzlich in einem Interview. Mit Virgil van Dijk hat man hier schon einen ersten Fingerzeig losgelassen.

Der nächste Wurf könnte dabei in der Personalie zwischen den Pfosten gelandet werden. In Simon Mignolet sah man die letzten Jahre einen relativ inkonstanten Schlussmann. Trotz einer sehr guten Elfmeterquote und einigen guten Spielen, wurde der Belgier zum Jahreswechsel durch Karius ersetzt.

Es gilt als unwahrscheinlich, dass Mignolet bei ähnlichem Verlauf weiterhin bei den Reds die Ersatzbank drücken wird. Für die neue Saison sollen laut verschiedener Medien unter anderem Dortmund und Neapel schon angeklopft haben. Mit 30 Jahren ist die belgische Nummer zwei ja bekanntlich im besten Fußballalter.

Karius in der Pole-Position

Laut dem Reporter des Liverpool Echo James Pearce, ist Karius “in der Pole-Position Stammkeeper über die Spielzeit hinaus zu bleiben”. Unbeeindruckt dessen, habe man AS Roms Alisson auf dem Radar, jedoch sei die Ablöse von zirka 85 Millionen Euro deutlich zu hoch. “Liverpool habe dem Management von Alisson mitgeteilt, dass diese kein Angebot für ihren Klienten erwarten sollen”, so Pearce in einem Artikel.

Auch das angebliche Interesse an Stoke Citys Jack Butland (rund 45 Millionen Euro), sowie Jan Oblak sollen reine Spekulation sein. Als “keine Absichten, einen Deal unter Dach und Fach zu bringen”, wusch Pearce die Thematik ab.

Nutznießer eines Mignolet-Abganges, sowie einem Verzicht auf Neuverpflichtungen, wäre letztlich Danny Ward. Derzeit spielt der Waliser nur die dritte Geige und kommt auf lediglich einen Einsatz in der League-Cup-Niederlage gegen Leicester City. Kürzlich macht Ward in der U23 einen guten und fitten Eindruck.

Zur kommenden Saison könnte deshalb Liverpools Nummer 52 auf mehr Einsätze hoffen und zusammen mit dem Academy-Torwart Kamil Grabara für neue Konkurrenz sorgen. Auf der anderen Seite könnte Liverpools Desinteresse auch reine Taktik sein, um den Preis von Roms Alisson zu drücken. Sein derzeitiger Verein hat sich laut L’Equipe vorsichtshalber schon mal nach Toulouse Youngster Alban Lafont erkundigt.

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