Am Samstag trennten sich die Liverpool Legenden und die FC Bayern Legenden mit 5-5. Für Mittelfeldspieler Xabi Alonso eine denkwürdige Rückkehr an die Anfield Road. 

Der Spanier lief in der Partie sowohl für Liverpool als auch für Bayern München auf. Während er in der ersten Halbzeit eine Torvorlage lieferte, sorgte er in Durchgang zwei mit einem starken Freistoss für die zwischenzeitliche Führung der Bayern.

Nach dem Schlusspfiff äusserte er sich gegenüber LiverpoolFC.com zur Rückkehr an die Anfield Road. Es sei ein sehr spezieller Moment für ihn gewesen.

“Es ist immer grossartig, wieder hier zu sein. Heute war ein sehr spezieller Tag für mich, eine Hälfte für Liverpool und die andere Hälfte für Bayern zu spielen. Beide Vereine sind tief in meinem Herzen verankert.”

“Die Fans waren grossartig und es war ein ausverkauftes Haus. Es war fantastisch, wie immer.”

“Vor einigen Monaten war ich auch hier, auf den Zuschauerrängen. Aber eigentlich bin ich lieber hier auf dem Feld.”

“Es war grossartig, einige der Spieler wiederzusehen. Wir haben viel miteinander erlebt, manche gingen weg und wechselten den Verein, andere blieben hier. Wenn man wieder zusammen spielt, ist es so, als ob wir nie auseinandergegangen wären.”

Alonso: “Habe mit der Trainerausbildung begonnen”

Alonso sprach ausserdem über seinen Rücktritt im vergangenen Sommer und seine zukünftigen Aufgaben. Die frühere Nummer 14 der Reds meinte, dass er sich eine Aufgabe als Trainer durchaus vorstellen könne.

“Ich hätte wahrscheinlich noch zwei oder drei Jahre spielen können. Aber ich habe mich dagegen entschieden, lieber früher als zu spät”, meinte der Spanier.

“Ich habe mir immer gesagt, dass ich jede Minute auf höchstem Level geniessen will. Das habe ich getan und es war der richtige Moment, einen Schlussstrich zu ziehen.”

“Ich habe jetzt meine Trainerausbildung begonnen und weiss bereits, in welche Richtung es gehen soll. Am Ende will ich aber nichts überstürzen.”

“Natürlich habe ich viel Erfahrung und durfte mit einigen der besten Trainer zusammenarbeiten. Aber mit jemandem arbeiten und danach selber ein Trainer sein, das ist ein grosser Unterschied.”

“Es geht um den eigenen Stil, den eigenen Charakter – wie bringt man diesen am Besten zu den Spielern rüber? Wir werden sehen, was meine Zukunft bringt.”

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