Liverpools Assistenztrainer Zeljko Buvac nimmt per sofort eine Auszeit. Weshalb, ist nicht vollständig geklärt.

Wie mehrere Medien am Montagmorgen berichteten, hat sich Jürgen Klopps rechte Hand per sofort aus dem Verein zurückgezogen. Bis zum Ende der Saison wird der 56-Jährige nicht mehr an der Seitenlinie der Reds zu finden sein – offiziell aus “persönlichen Gründen”.

Der wahre Grund könnte allerdings auch ein ganz anderer sein. Laut Medienberichten soll es zum Streit zwischen den beiden langjährigen Freunden gekommen sein. Demnach soll Buvac seinen Rücktritt eingereicht und Liverpool schon verlassen haben.

Liverpool dementierte am Montag den Rücktritt, bestätigte aber, dass Buvac aus „persönlichen Gründen“ bis zum Saisonende nicht mehr mit der Profimannschaft arbeiten werde.

Buvac arbeitete seit über 17 Jahren zusammen mit Klopp. Der Cheftrainer stellte vor seiner Anstellung beim LFC die Bedingung, dass er den Assistenztrainer mitnehmen dürfe. Nun soll es jedoch zum Zerwürfnis zwischen den beiden Freunden gekommen sein.

Der Cheftrainer soll seinen Stab nach und nach vergrößert haben, dadurch soll sich Buvac nicht mehr angemessen wertgeschätzt gefühlt haben.

Kehrt Buvac im Sommer zurück?

Während er zu Dortmunder Zeiten noch Klopps erster Ansprechpartner in Sachen Taktik und Aufstellung war, soll er in Liverpool keinen Einfluss mehr auf wichtige Entscheidungen gehabt haben. Zuletzt soll er sogar von Taktikbesprechungen ausgeschlossen worden sein

Bereits in den vergangenen Wochen sei das Verhalten des “Gehirns” auffällig geworden sein, schreibt der englische Mirror am Montag. Demnach sei es wahrscheinlich, dass Buvac auch nach Saisonende nicht an die Anfield Road zurückkehren werde.

Klopp habe sich in den vergangenen Spielen häufig mit dem dritten Trainer Peter Krawietz besprochen, schreibt der Mirror weiter. Buvac hingegen sei zumeist aussen vor geblieben, auch die Mannschaftsbesprechungen fanden ohne ihn statt.

Am Mittwoch steht für Liverpool das Rückspiel im Champions League-Halbfinale auf dem Programm. Auch wenn die Reds die Reise ohne Buvac antreten werden, ist es dennoch wichtig, dass sich die Mannschaft von dieser Personalie nicht beeinflussen lässt.

 

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