Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat für Loris Karius nur positive Worte übrig. Allgemein sei die Situation bei den Torhütern derzeit hervorragend. 

Karius wechselte im Januar die Rolle mit seinem Kollegen Simon Mignolet. Seither stand ausschliesslich der Deutsche zwischen den Pfosten, dem Belgier hingegen blieb nur die Ersatzbank.

In den vergangenen 18 Spielen verbuchte Karius immerhin zehn Mal eine weisse Weste. Auch auf europäischer Bühne überzeugte er, der Schlussmann wird am Ende der Saison am meisten Shutouts verbuchen können.

Am Sonntag trifft Liverpool auswärts auf Chelsea. Im Direktduell um den vierten Platz können die Reds mit einem Sieg bereits alles klar machen. Trainer Jürgen Klopp erwartet daher auch weiterhin Top-Leistungen von seinem Schützling.

“Er hat sich in den vergangenen Spielen stark verbessert. Natürlich wird noch viel mehr von ihm kommen, aber ich freue mich sehr über seinen Fortschritt”, sagte der Trainer am Freitag gegenüber den Medien.

“In den vergangenen Wochen hatte er einige sehr gute Spiele, das hilft ihm enorm. Nichts hilft dir mehr, wenn du ein Torhüter bist. Das alles gehört zur Entwicklung dazu.”

“Wir haben ihm vor einigen Monaten eine Chance gegeben und die hat er hervorragend genutzt. Das ist gut, er ist jetzt deutlich stabiler als noch in den ersten Monaten.”

Klopp: “Habe die Situation mit Karius unterschätzt”

Auch zu der Konkurrenz von Karius verlor Klopp noch einige Worte. Ausserdem gab er zu, dass er seinen Neuzugang vor zwei Jahren zu sehr in die Rolle der Nummer eins gedrängt habe.

“Simon Mignolet ist kein schlechter Torhüter, auch Danny Ward kann im Training immer wieder überzeugen. Beide sind in einer sehr guten Verfassung, das ist für uns enorm wichtig.”

“Sie treten auf das Gas und wollen auch spielen, das ist für die Konkurrenz enorm wichtig.”

“Die Situation bei den Torhütern ist eine sehr gute. Alle sind fit und arbeiten hart für ihre Zukunft. So sollte es immer sein.”

“Karius hat im Sommer 2016 seine Hand gebrochen, davor befand er sich in einer exzellenten Verfassung. Direkt danach wurde es schwierig, das wissen wir alle.”

“Ich habe es bereits gesagt, es war mein Fehler. Ich habe die Torhüter zu früh gewechselt und Karius war noch nicht bereit, vor allem physisch.”

“Wenn ein Spieler sein Bein bricht, ist das sehr schwierig. Bei einem Torhüter verhält es sich mit der Hand ganz ähnlich, ich habe das unterschätzt.”

“Aber das ist jetzt einige Zeit her und seither hat sich vieles verändert. Das ist gut, es gehört der Vergangenheit an.”

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