Am Samstag trifft Liverpool im Endspiel um die Champions League auf Real Madrid. Für Trainer Jürgen Klopp ist die Favoritenrolle dabei klar definiert. 

Noch im vergangenen Sommer reiste Liverpool für die letzte Qualifikationsrunde zur TSG Hoffenheim. Damals gewannen die Reds klar und zogen so in die Gruppenphase ein.

14 Spiele später hat die Mannschaft Reisen in alle möglichen Länder bestritten. Nun steht das Team von Jürgen Klopp noch 90 Minuten von seinem sechsten europäischen Triumph entfernt.

Dem im Weg steht der allerdings wohl schwierigste Gegner auf dem ganzen Kontinent. Real Madrid hat die Qualifikation für Kiew ebenfalls geschafft und wird mit Spielern wie Cristiano Ronaldo und Karim Benzema aufwarten.

Für Klopp übernehmen die Königlichen denn auch klar die Rolle des Favoriten. Dennoch sehe er sich und sein Team nicht als Aussenseiter, meinte er.

“Madrid ist Favorit, da sie die Situation bestens kennen und aufgrund der Erfahrung der vergangenen fünf Jahre ihre eigene Geschichte schreiben können”, erklärte der Deutsche vor seinem zweiten CL-Finale.

“Trotzdem habe ich kein Problem mit der Situation und fühle mich nicht wie ein Außenseiter.”

“Um ehrlich zu sein, gefällt mir die Rolle, in der wir sind. Wir mögen diese Situation und sind gut darin.”

“Madrid hat viel Qualität und will den dritten Titel in Serie, doch wir sind Liverpool – das sollte man nicht vergessen.”

Klopp: “Wir wollen unseren eigenen Fussball spielen”

Für Klopp gilt es in den kommenden Tagen, ein solides Spielsystem für die Partie in Kiew zu finden. Mit Real steht den Reds einer der gefährlichsten Gegner überhaupt gegenüber.

Dennoch erklärte der Deutsche, dass man auch weiterhin vor allem auf die Offensive setzen werde.

“Wenn ich die Jungs fragen würde, wie sie spielen wollen, dann erhielte ich die Antwort: ‘So wie immer!’ Darum setzen wir auch weiterhin auf die Offensive”, sagte er weiter.

“Im Fussball geht es immer darum, einen Spielplan zu kreieren, um den Gegner zu stören. Gleichzeitig müssen wir aber auch unsere eigenen Qualitäten zeigen, ansonsten würde es sehr schwierig.”

“Es geht nicht darum, dass wir dorthin reisen und uns die Füsse in den Boden rennen. Wir müssen natürlich auch auf die Verteidigung achten.”

“Aber am Ende wollen wir unseren Fussball spielen. Hoffentlich bestreiten wir das Spiel auf unserem höchsten Level.”

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