Beim 1-3 gegen Real Madrid lief es für Liverpool-Torhüter Loris Karius nicht nach Plan. Nun legt Ex-Red Didi Hamann noch einmal nach und verurteilt das Verhalten des 24-Jährigen.

Karius erwischte am Samstag gegen Real Madrid einen rabenschwarzen Abend und sorgte beim 1-3 mit zwei individuellen Fehlern für zwei Gegentreffer.

Zuerst warf der Deutsche den Ball direkt in das Knie von Karim Benzema, der Ball rollte von dort direkt in das Tor. Von diesem Fehler erholte sich der Schlussmann auch danach nicht mehr.

Kurz vor Schluss zog Gareth Bale aus der Distanz ab. Der eigentlich haltbare Ball wurde vom Keeper direkt in den eigenen Kasten abgelenkt.

Obwohl viele Mitspieler Karius direkt nach dem Spiel unterstützten, musste der Schlussmann auch Kritik einfahren.

“Mein Mitleid mit dem deutschen Torhüter Loris Karius hält sich in Grenzen”, schrieb Hamann in der Sport Bild.

“Sein öffentlich zur Schau getragenes Leiden nach Schlusspfiff war genauso unnötig wie das tränenreiche Bitten um Absolution vor der Fankurve der Reds.”

“Die Fans von Liverpool verzeihen den Spielern viel. Mit einer Ausnahme: Dein Ego passt nicht zur gezeigten Leistung.”

Der 44-Jährige warf Karius zudem „Star-Gehabe“ sowie fehlende Gewinner-Mentalität vor: „Ein Karius hat noch nichts in seiner Karriere erreicht. Statt ständig den dicken Max zu machen, würde dem 24-Jährigen mehr Bescheidenheit und Demut besser zu Gesicht stehen.“

“Der Spieler fährt in einem dicken Auto mit eigenem LK1-Kennzeichen herum und achtet besonders auf sein Aussehen. Ein Cristiano Ronaldo, der fünf Mal die Champions League gewonnen hat, darf das. Aber nicht Karius.”

Hamann: Bei Liverpool “fehlt der Glaube”

Hamann kann sich ausserdem nicht vorstellen, dass Karius in der kommenden Saison noch immer die Nummer eins im Kasten sein wird. Liverpool werde wohl reagieren. Dennoch rechnet er auch mit Trainer Jürgen Klopp noch ab.

Es kann kein Zufall sein, dass Liverpool nun schon sein drittes Finale unter Jürgen Klopp verloren hat”, schrieb Hamann weiter.

“Was mir fehlt, ist dabei der Glaube, dass die Mannschaft das nächste Endspiel gewinnen könnte“.

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