Wenige Wochen vor der WM verletzte sich Liverpool-Spieler Alex Oxlade-Chamberlain schwer. Dass er den Wettbewerb nun verpasse sei hart, allerdings nicht mehr zu ändern. 

Oxlade-Chamberlain zeigte an der Anfield Road eine starke erste Saison und kam in vielen wichtigen Spielen zum Einsatz. So stand er auch im Champions League-Halbfinale gegen die AS Roma in der Startelf und startete vielversprechend in die Partie.

Nach rund 18 Minuten war das Spiel für den 24-Jährigen allerdings bereits wieder beendet. Der Mittelfeldspieler verletzte sich am Knie und musste verletzt ausgewechselt werden. Kurz danach war klar, dass die Saison für den Mittelfeldspieler vorzeitig zu Ende ist.

Damit verpasste er sowohl das Endspiel in Kiew als auch die Weltmeisterschaft in Russland. Kurzerhand verkürzte Oxlade-Chamberlain seine Sommerferien und trainiert seit einigen Tagen wieder in Melwood, um rechtzeitig für die neue Saison wieder fit zu sein.

“Natürlich ist es nicht die ideale Zeit, um verletzt zu sein”, sagte er gegenüber LiverpoolFC.com.

“Es war sehr hart für mich, den Rest der Saison zu verpassen. Ich war gerade daran, mich in Liverpool richtig einzugewöhnen und endlich alles für die Mannschaft geben zu können.”

“In den Spielen vor meiner Verletzung habe ich gute Leistungen erbracht. Mein Selbstvertrauen wuchs von Spiel zu Spiel und ich habe den Fussball wirklich genossen.”

“Dass dann alles in einem einzigen Moment zusammenstürzt, in einem Zweikampf, ist sicher nicht toll. Aber so ist nun mal der Fussball.”

“Ich habe versucht, mich davon nicht allzu sehr entmutigen zu lassen. Vor mir steht noch eine Menge Arbeit und Trübsal blasen bringt nichts.”

“Natürlich habe ich die Weltmeisterschaft verfolgt, ich unterstütze die Jungs auf jedem erdenklichen Weg.”

“Das erste Spiel gegen Tunesien war sehr hart für mich. Ich habe realisiert, was ich verpasse. Ich hoffe sehr, dass dies nicht meine letzte Gelegenheit war und ich vielleicht in vier Jahren mit dabei sein kann.”

Oxlade-Chamberlain: “Spieler haben alles gegeben”

Auch zum Champions League-Finale äusserte er sich. Er sei von den Emotionen nach dem Spiel überwältigt gewesen und habe sich nichts mehr gewünscht, als die Trophäe mit nach Hause nehmen zu können.

“Ich habe noch nie ein solches Gefühl erlebt wie beim Schlusspfiff. Es war grauenhaft”, fügte er an.

“Die Jungs haben alles gegeben und ich war wirklich stolz auf sie. Für mich war es auch schlimm, ich wollte einfach nur auf dem Feld stehen und ihnen helfen.”

“Es ist schade, dass wir unsere guten Leistungen nicht mit dem Titel belohnen konnten.”

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